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interchromosomale Rekombination HTML5

Zusammenfassung

In dieser Animation wird vereinfacht die Bildung der Gameten während der Meiose am Beispiel einer diploiden Zelle mit zwei homologen Chromosomenpaaren dargestellt. Das erste Paar trägt das Gen A, das zweite das Gen B. Jedes homologe Chromosom trägt unterschiedliche Allele (A1 und A2 für das Gen A; B1 und B2 für das Gen B). Das Individuum ist folglich im Hinblick auf diese beiden Gene heterozygot. Die blauen Chromosomen stammen vom Vater, die roten von der Mutter.

Bei der ersten Teilung der Meiose wandern die homologen Chromosomen zufällig an eines der beiden Enden der Zelle. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Chromosom sich an ein bestimmtes Ende der Zelle bewegt, beträgt folglich 50 %.

In unserem Beispiel bestehen am Ende der ersten Teilung der Meiose zwei Rekombinationsmöglichkeiten: entweder wandern die von der Mutter stammenden Chromosomen an ein Ende der Zelle und diejenigen vom Vater an das andere oder es befinden sich an beiden Enden der Zelle jeweils ein Chromosom vom Vater und eines von der Mutter. Am Ende der Meiose sind im Hinblick auf die Verteilung der Allele vier Gametentypen möglich.

 

Lernziele

  • das Prinzip der interchromosomalen Rekombination verstehen
  • verstehen, wie und warum die Meiose für die genetische Vielfalt verantwortlich ist
  • veranschaulichen, dass man mit zwei Chromosomenpaaren (n=2) 4 (2n) verschiedene Gametentypen erhält. Beim Menschen beträgt n 23, foglich kann ein Individuum mehr als 8 Millionen verschiedene Gameten produzieren.

 

 

Lern mehr!

Dank der geschlechtlichen Fortpflanzung ist jedes Individuum genetisch einzigartig. Die genetische Rekombination basiert auf zwei Phänomenen:

  • der Gametenbildung während…

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